Kunsttherapie
Kunsttherapie wird hier wie Poesie-, Musik- und Tanztherapie als eine jeweils sensorisch eigenständige Form der Ton-Psychologie und künstlerischen Therapien verstanden.
Diese Aus- und Weiterbildung vermittelt in der beruflichen Praxis seit 1984 vielfach bewährte Kenntnisse künstlerisch-therapeutischer Selbsterfahrung auf der Basis Angewandter Ton-Psychologie.
Die Weiterbildung in den weiteren künstlerischen Therapien richtet sich an Pädagogen, Ärzte, Psychologen, Heilpraktiker und an alle, die das reichhaltige Wirkungspotential tontherapeutischer Gestaltung zur lebenskünstlerischen Alltagsbewältigung therapeutisch nutzen wollen.
Diese Aus- und Weiterbildung orientiert sich an der Interessenlage des Teilnehmers.
Ziel ist die praxisbezogene therapeutische, auf Wunsch auch spezialisierte wissenschaftliche oder künstlerische Qualifizierung in kurzer Zeit: „In der Kürze liegt die Würze. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.“ Eine gute Ausbildung gewährleistet am ehesten beruflichen Erfolg.
Künstlerisch und wissenschaftlich konzipiert und durchgeführt wird die Weiterbildung der MTK-
Dauer: richtet sich nach Vorerfahrung, Engagement und Zweck (haupt-, nebenberuflich, Aktualisierung von Kenntnissen). Dauer und Preis hängen vom Einzelnen ab. Alle Einnahmen gehen an den 1984 gegründeten Berufsverband Künstlerischer Therapien (BKT g.e.V.), der nicht nur die Spezialinteressen von Tanz-, Musik- und anderen künstlerischen Therapien vertritt, sondern das Verständnis für die Eigenheiten der jeweiligen Gebiete und für ihr Gemeinsames schärft, um dadurch die Patienten möglichst gezielt fördern zu können.
Eine Anerkennung der Seminare durch die Psychotherapeutenkammern kann von approbierten Psychotherapeuten auf Wunsch beantragt werden; noch immer wurden alle Anträge genehmigt.
Dieses Weiterbildungsstudium wird von allen maßgebenden Instanzen anerkannt. Für Kliniken sind Kompetenz und Qualität wichtiger als akademische Grade oder Anerkennungen von Verbändenbzw. Gesellschaften e.V. (private Vereine, zu deren Gründung sieben Personen genügen), die nur für ihre Mitglieder sprechen können. Bei der Bevorzugung eines M.A. in Kunsttherapie sind weitergehende Aufbaustudien an der Sigmund FreudPrivat Universität Berlin erforderlich.